| 26/01/2001 | Transparenz im Holzmarkt unerwünscht |
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Nach Meinung des Schweizer Ständerates dürfen Konseumentinnen und Konsumenten nach wie vor nicht wissen,
ob ihr Besenstiel aus Tropenholz oder aus einheimischem Buchenholz ist. So hat er unverständlicherweise
die Motion von Nationalrat Christoph Eymann, die eine Deklerationspflicht für alle Hölzer nach Herkunft
und Holzart fördert, als unverbindliches Postulat überwiesen. Der Nationalrat hatte noch im letzten
Sommer das Anliegen als zeitgemäss und wichtig erachtet und als Motion überwiesen. Transparenz soll also weiterhin ein Fremdwort in der Holzbranche bleiben. Dabei wäre eine Deklerationspflicht so nötig wie noch nie. Urwälder in den Tropen, in Kanada, den skandinavischen Ländern und in Russland werden in grossem Stil abgeholzt, Plantagenbewirtschaftung belasten den Boden und die Umwelt. Dass die Dekleration machbar ist, zeigen Migros und Coop schon heute. Im Do-it-yourself Bereich der Migros sind alle Produkte nach Holzart und Herkunft bezeichnet. Die Kundschaft schätzt es.<...> Aus: Pro Natura Magazin Ausgabe 01/2001 |
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