| 20/03/2000 | Ökosystem Wald bindet "Klimakiller" |
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Das durch Einsatz fossiler Energieträger verstärkt freigesetzte Kohlendioxid stelle nach wie vor die
Hauptursache für den voranschreitenden Treibhauseffekt dar. Hinsichtlich
dieser Problematik bilden Wälder einen wichtigen Gegenpol als CO2-Speicher:
Mittels der Photosynthese werde Kohlenstoff in der Biomasse festgelegt und
damit dem Kohlenstoffkreislauf entzogen. Wie sich aus den Daten
der Bundeswaldinventur ableiten lasse, seien allein in Niedersachsens
Wäldern rund 217 Millionen Tonnen Kohlenstoff gespeichert und somit der
Atmosphäre langfristig entzogen.
Naturnah bewirtschafteten, nachhaltig genutzten und vorratsreichen Wäldern
komme somit in Sachen Klimaschutz eine besondere Bedeutung zu, betonte
Niedersachsens Landwirtschaftsminister Uwe Bartels.
Die Landesregierung habe mit
dem Programm LöWE die naturnahe Waldbewirtschaftung
langfristig festgelegt. Mit der Umsetzung dieser Waldbauleitlinie würden
voraussichtlich in den kommenden 50 Jahren weitere 52 Millionen Tonnen
Kohlenstoff gebunden werden können. Auch unter diesen Gesichtspunkten
plane Niedersachsen, ebenfalls als langfristiges Ziel, die Vermehrung der
Waldfläche von derzeit 22% auf 25% im Jahr 2040.
Von: http://www.forstnds.de |
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