| 13/07/2001 Bern | Schweizer Wald in Männerhand |
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Der Schweizer Wald ist noch immer fest in Männerhand - zumindest was die Berufsleute betrifft.
Lediglich 2.4 Prozent der Beschäftigten sind Frauen. Obwohl im Forstingenieur-Studium der
Frauenanteil gegenwärtig rund 20 Prozent beträgt, ist es für Studienabgängerinnen
überaus schwierig, in die Forstwirtschaft einzusteigen. Auch Forstwartinnen oder
Försterinnen sucht man in der Schweiz praktisch vergebens. Die neue soziologische Studie "Frauen
in der Forstwirtschaft: Chancen, Hürden, Perspektiven", die das BUWAL in Auftrag gegeben hat,
befasst sich mit den Gründen für die Absenz der Frau im Wald. Sie zeigt auf, wie Frauen in
Berufen im Forstsektor Fuss fassen können. Die vermehrte Präsenz von Frauen in der
Forstwirtschaft wird als Chance für die Modernisierung eines doch traditionellen Berufsfelds
gedeutet. Die Studie von Dr. Eva Nadai und Corinna Seith erscheint gerade zum richtigen Zeitpunkt:
Die forstliche Ausbildung soll flexibler werden und wird zur Zeit überarbeitet.
Von: http://www.buwal.ch |
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